Histaminarme Ernährung - Einschränkung oder Bereicherung? Eat Tolerant

Histaminarme Ernährung im Alltag – Einschränkung oder Bereicherung?

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Was bedeutet die histaminarme Ernährung im Alltag für dich? Einschränkung oder Bereicherung?

Die Idee zu diesem Artikel entstand durch ein Instagram-Gespräch mit der lieben Christina. Ich bin dafür sehr dankbar, denn Christina hat mich nochmal an meine Anfänge mit der Histaminintoleranz erinnert.

Ist die histaminarme Ernährung wirklich eine Einschränkung?

Sind wir mal ehrlich: Nach dem Erhalt der Diagnose Histaminintoleranz bricht für viele erstmal eine kleine Welt zusammen. Absolut verständlich, ging mir damals genau so! Und warum ist die erste Reaktion so? Warum glauben wir, dass wir nichts mehr essen dürfen und in der Ernährung stark eingeschränkt sind? Ich glaube das ist so, weil wir realisieren, dass die Mainstream-Ernährung erstmal gestrichen ist. Darunter fallen: Fertigprodukte, Fastfood, Essen in der Kantine, Essen bestellen, Essen gehen im Restaurant. Das stellt unseren Alltag erstmal ziemlich auf den Kopf. Und auch für Freunde und Familie ist das erstmal eine große Umstellung bzw. eine Einschränkung. Erstmal absolut nachvollziehbar und verständlich.

Was passiert, wenn wir unsere Sichtweise verändern?

Ich bin ein großer Fan von positivem Denken, aber auch mir ist das nicht immer leicht gefallen. Als ich die Diagnose Histaminintoleranz 2012 erhalten habe, war ich wütend! Ich musste alle meine Gewohnheiten ändern! Menschen sind bequem, jahrelange Gewohnheiten und Verhaltensmuster möchten wir nicht ablegen. Mein Alltag sah ungefähr so aus: Schnelles Frühstück morgens (Rosinenbrötchen vom Bäcker) auf dem Weg oder direkt auf der Arbeit, Mittagessen in der Kantine, gemeinsames Abendbrot zu Hause. Manchmal auch nach Feierabend Pizza bestellt, im Sommer im Biergarten, oder bei unserem Lieblingsitaliener gegessen.

Kommt dir bekannt vor? Und dann ist mit einem Schlag alles gestrichen! Aber was passiert, wenn wir unsere Sichtweise verändern? Wenn wir realisieren, dass die histaminarme Ernährung auch gesund und bereichernd sein kann? Weil sie frisch ist, ohne Zusatzstoffe und stark verarbeitete Lebensmittel aus der Industrie auskommt. Ich finde der Spruch: “Weil ich es mir Wert bin” trifft den Nagel auf den Kopf. Bist du es dir wert, deinem Körper die Ernährung zu geben, die er braucht?

Mein persönlicher Gamechanger

Wie schon beschrieben, habe auch ich gerne zwischendurch Fastfood gegessen. In der direkten Nachbarschaft war ein griechischer Imbiss, wo wir bestimmt 3 – 4 Mal im Monat gegessen haben. Mein Favorit war Gyros mit Krautsalat und Pitabrot. Ich habe wirklich viel Lehrgeld in Form von Schmerzen nach meiner Diagnose Histaminintoleranz bezahlen müssen. Ich wollte diese “Einschränkung” einfach nicht akzeptieren. Bis ich dann endlich an dem Punkt war, wo ich verstanden habe, dass die histaminarme Ernährung eigentlich keine Einschränkung sondern, eine Bereicherung für mich ist. Und eine Chance! Denn eine Histaminintoleranz ist auch ein Anzeichen dafür, dass du in einem Ungleichgewicht bist.

Dann sagte mir ein Arzt: “Ist es Ihnen das Wert? Wollen Sie diese Dinge weiter essen und sich damit weiter Schaden und Schmerzen zufügen? Was sind Sie sich selbst Wert”? Da hat es klick gemacht! Bin ich bereit Gyros und Co. gegen starke Kopfschmerzen, Magen-Darmbeschwerden, Kreislaufbeschwerden usw. einzutauschen? Nur weil es für den Moment lecker ist und kurzzeitig satt macht? Nein!

Umfeld – Familie und Freunde

Für die Familie, den Partner, die Partnerin oder Freunde ist das im ersten Moment verständlicher Weise eine große Einschränkung. Restaurantbesuch, Pizza bestellen, Partys mit Buffet sind auf einmal nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich. Es können sich sogar Freundschaften auflösen oder Familienmitglieder distanzieren.

Und jetzt sind wir wieder bei der Sichtweise:

  • Wie ist die Reaktion von Freunden & Familie, wenn es für dich keine Einschränkung bedeutet?
  • Wie ist die Reaktion, wenn du es dir wert bist und dass es dir gut?
  • Wie ist die Reaktion, wenn dein Essen oder dein Kuchen allen schmeckt?

Nach meiner Erfahrung wird das Umfeld dann neugierig und ist oft positiv überrascht. Und genau das ist es, was wir Betroffenen mit der Histaminintoleranz brauchen. Ein offenes, neugieriges und verständnisvolles Umfeld – kein Mitleid!

Bereicherung statt Einschränkung

Ist denn die histaminarme Ernährung viellicht sogar eine Bereicherung?

  • Weil die histaminarme Ernährung frisch ist.
  • Weil auf Zusatzstoffe und Co. verzichtet wird.
  • Weil auf stark industriell verarbeitete Lebensmittel verzichtet wird.
  • Weil auf Weizen und Fertigbackwaren verzichtet wird.
  • Weil frisches, nährstoffreiches Gemüse auf den Tisch kommt.
  • Weil wie früher wieder natürliche Lebensmittel auf dem täglichen Speiseplan stehen.
  • Weil Fastfood und Fertigprodukte keine Grundlage für eine gesunde Ernährung sind.

Wie empfindest du jetzt die histaminarme Ernährung im Alltag? Hat sich deine Sichtweise vielleicht verändert? Empfindest du den Verzicht auf Fastfood und Fertigprodukte immer noch als Einschränkung und Verzicht? Oder vielleicht als Bereicherung für dich und deine Gesundheit?

Genuss satt Verzicht – für die ganze Familie

Mir liegt es sehr am Herzen, Menschen zusammenzubringen! Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit der Familie und Freunden essen und eine gute Zeit miteinander haben. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam ein leckereres und verträgliches Essen genießen, welches allen gut schmeckt. Dafür entwickele ich meine histaminarmen Rezepte und meine laborgeprüften histaminarmen Produkte. Weil es mir wichtig ist, dass wir alle eine gute Zeit haben und uns dabei wohlfühlen!

Ich wünsche mir von Herzen, dass du die histaminarme Ernährung als Bereicherung und als Chance sehen kannst. Die Chance auf dich, deinen Körper und dein Bauchgefühl zu hören. Zu spüren, was für dich gut ist! Darauf zu achten, dass du deine Bedürfnisse und nicht die Erwartungen deiner Mitmenschen erfüllst.

Obwohl ich vieles wieder essen kann, bleibe ich gerne bei der histaminarmen Ernährung

Ich bin sehr dankbar, dass es mir im Alltag gut geht. Heute kann ich einige Lebensmittel trotz der Histaminintoleranz wieder essen, weil ich in meinem Gleichgewicht bin. Ich muss aber auch sagen, dass es verschiedene Phasen im Jahr gibt, wo es besser ist und dann gibt es Phasen, wo ich streng auf die histaminarme Ernährung achten muss. Seit der Kindheit leide ich an einer Pollenallergie und allergischem Asthma. Ab März geht der Pollenflug so richtig los und wenn ich dann nicht auf meine Ernährung achte, geht es mir deutlich schlechter. Ich benötige dann mehr Medikamente, was ich natürlich vermeiden möchte. Seit ein paar Jahren habe ich das so gut im Griff, dass ich auch keine Antihistaminika mehr benötige. Nur für den Notfall, aber auch der ist zum Glück ausgeblieben.

Außerdem habe ich mich sehr an die frische histaminarme Ernährung gewöhnt, sodass mir die Mainstream-Produkte aus der Industrie überhaupt nicht mehr schmecken. Spontan fallen mir da auch Fruchtjoghurts ein, die ich früher gerne gegessen habe. Schmecken mir nicht mehr! Ich gehe gerne auf dem Markt oder im Hofladen einkaufen, wo es eine große und bunte Auswahl an frischem Obst und Gemüse gibt. Da kann ich mich richtig austoben und ich habe nicht das Gefühl, dass mir an irgendetwas fehlt. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, dass ich im Supermarkt mit Leichtigkeit an Fastfood und Co. vorbeigehen kann. Außerdem gibt es immer eine Alternative, man muss nur kreativ werden. So ist übrigens mein Produkt Basic Paprika entstanden. Ich wollte mich einfach nicht damit abfinden, dass es keinen Ersatz für passierte Tomaten gibt! Und heute, ein paar Jahre später, bin ich sehr glücklich und dankbar, dass ich meine histaminarme Spitzpaprikasauce mit dir teilen darf!

Kompromisse machen?

Kompromisse sind immer gut, wenn sie nicht zum Nachteil deiner Gesundheit sind. Einem Diabetiker serviert man selbstverständlich keine Zuckerbombe, einem Vegetarier selbstverständlich kein Fleisch. Das ist inzwischen bei allen angekommen. Warum solltest du denn Fastfood und Co. essen, wenn sie dir schaden? Nur um nicht unangenehm aufzufallen? Ist ein leckere, frisch gekochte histaminarme Mahlzeit wirklich ein Kompromiss?

Ich bin dankbar, dass mir diverse Lebensmittel schon seit Jahren nicht mehr schmecken. Für mich ist die frische histaminarme Ernährung mit hochwertigen Lebensmittel definitiv im Alltag eine Bereicherung 😉

Möchtest du mir ein Feedback zu diesem Artikel geben? Dann schreibe gerne auf meinem Instagram Account eat_tolerant eine Nachricht, da bin ich immer gut erreichbar. Ich freue mich und danke dir!

Lass es dir gut gehen!

Alles Liebe

 

 


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© Foto und Text: www.eattolerant.de